{"id":1018,"date":"2014-03-25T17:16:02","date_gmt":"2014-03-25T15:16:02","guid":{"rendered":"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/?p=1018"},"modified":"2014-03-25T17:16:02","modified_gmt":"2014-03-25T15:16:02","slug":"presseartikel-auftakt-zum-sinfoniekonzert-neue-luzerner-zeitung-24-3-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/presseartikel-auftakt-zum-sinfoniekonzert-neue-luzerner-zeitung-24-3-2014\/","title":{"rendered":"Presseartikel: &#8220;Auftakt zum Sinfoniekonzert&#8221; (Neue Luzerner Zeitung, 24.3.2014)"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\" cellspacing=\"6\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><strong>Datum:<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\">24.3.2014<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><strong>Medium:<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\">Neue Luzerner Zeitung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><strong>Titel:<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\"><b>Auftakt zum Sinfoniekonzert<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><strong>Original:<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\">Ja:\u00a0<a href=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Kritik-Neue-Luzerner-Zeitung-Schubert-Trios-2014.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-1019\" alt=\"Kritik Neue Luzerner Zeitung Schubert Trios 2014\" src=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Kritik-Neue-Luzerner-Zeitung-Schubert-Trios-2014-150x150.jpeg\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Kritik-Neue-Luzerner-Zeitung-Schubert-Trios-2014-150x150.jpeg 150w, https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Kritik-Neue-Luzerner-Zeitung-Schubert-Trios-2014-scaled-324x324.jpeg 324w, https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Kritik-Neue-Luzerner-Zeitung-Schubert-Trios-2014-scaled-100x100.jpeg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/FN_2013-07-25_SC_03.pdf\"><br \/>\n<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h3>Auftakt zum Sinfoniekonzert<\/h3>\n<p><strong>Von Urs Mattenberger<\/strong><\/p>\n<p>KAMMERMUSIK Das Luzerner Sinfonieorchester ist zu Recht stolz auf seine meist spannend komponierten Programme. Umso mehr wunderte man sich, dass die Solistin der Orchesterkonzert von dieser Woche ratlos war \u00fcber die Werke, die das Orchester von ihr w\u00fcnschte. Wie Gluck, Berlioz, Schubert und Franck zusammenhingen, sagte die Sopranistin V\u00e9ronique Gens im Interview, m\u00fcsste man den Veranstalter selber fragen (Ausgabe von gestern).<\/p>\n<p><strong>Romantik ohne Grenzen<\/strong><\/p>\n<p>Dieser, eben das LSO, gab die Antwort gestern in seiner Kammermusikreihe mit Orchestermusikern. Sie n\u00e4mlich war zum dritten Mal in dieser Saison &#8220;Schubert und seiner Zeit&#8221; gewidmet. Und unter diesem Motto kombinieren LSO-Musiker Werke des Fr\u00fchromantikers mit solchen von Zeitgenossen &#8211; namentlich eben auch aus Frankreich.<\/p>\n<p>Schubert im Brennpunkt einer kosmopolitischen Romantik jenseits der Nationalstile &#8211; davon machte das Konzert vom Sonntag mit gutem Grund eine Ausnahme. Zum einen ist die Entwicklung der franz\u00f6sischen Romantik diesmal eben im Sinfoniekonzert rund um Schuberts &#8220;Unvollendete&#8221; Sinfonie prominent vertreten. Zum andern erklang jetzt im Luzerner Theater mit dem sp\u00e4ten Klaviertrio B-Dur (D 898) eines jener Meisterwerke, neben denen Rarit\u00e4ten von kleineren Meistern nur schwer Bestand h\u00e4tten.<\/p>\n<p><strong>Von der Spiellust zur Raserei<\/strong><\/p>\n<p>So stammte die Kontrastfolie zum Meisterwerk von Schubert selbst: \u00a0Durch sein fr\u00fches Klaviertrio in B-Dur (D 28) weht noch die Musizierfreude Mozarts, und doch weist ein innig singender Ton auf den sp\u00e4teren Schubert voraus. Die Interpretation durch Christina Gallati (Violine), Sebastian Diezig (Violoncello) und Paul Suits (Klavier) unterstrich das durch eine gewisse Verhaltenheit, die die drei Musiker im Verlauf des grossen B-Dur-Trios immer mehr ablegten.<\/p>\n<p>Da h\u00f6rte man, wie ein Genie aus seinen Anf\u00e4ngen herausw\u00e4chst. Die im Fr\u00fchwerk kurz aufleuchtenden Kantilenen dr\u00e4ngten hier sehns\u00fcchtig ins Weite, motorische Spiellust steigerte sich zu dramatisch klirrender Raserei. Br\u00fcchige, fahl-s\u00fcsse Farben der Streicher (ein Ereignis das Scherzo-Trio) oder innere Stimmen der Klavierbegleitung erreichten mitunter jene musikalische Individualit\u00e4t und Pr\u00e4senz, wie man sie von st\u00e4ndigen Kammerensembles kennt. Da fehlte nach dem grossen Publikumsapplaus nur eine Zugabe zum Schluss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Datum: 24.3.2014 Medium: Neue Luzerner Zeitung Titel: Auftakt zum Sinfoniekonzert Original: Ja:\u00a0 Auftakt zum Sinfoniekonzert Von Urs Mattenberger KAMMERMUSIK Das Luzerner Sinfonieorchester ist zu Recht stolz auf seine meist spannend komponierten Programme. 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