{"id":112,"date":"2012-03-03T00:19:19","date_gmt":"2012-03-02T22:19:19","guid":{"rendered":"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/?p=112"},"modified":"2014-07-26T20:25:01","modified_gmt":"2014-07-26T18:25:01","slug":"5-realitaten-des-musikmarktes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/5-realitaten-des-musikmarktes\/","title":{"rendered":"5 Realit\u00e4ten des Musikmarktes"},"content":{"rendered":"<p><strong>1. Ein Konzertsaal f\u00fcllt sich nicht von selbst<\/strong><\/p>\n<p>Oft interessieren sich Musiker nur f\u00fcr das Musikalische und denken, dass das Publikum von alleine kommt, wenn die Qualit\u00e4t stimmt. Es ist nat\u00fcrlich nicht so einfach: Klar muss die Qualit\u00e4t stimmen, aber ohne Marketing geht gar nichts. Nicht von ungef\u00e4hr haben erfolgreiche Orchester ein Management und eine Marketingabteilung, die sich darum k\u00fcmmert, dass das Gesch\u00e4ftliche rund l\u00e4uft.<\/p>\n<p><strong>2. Die B\u00fchnenpr\u00e4senz ist wichtig<\/strong><\/p>\n<p>Warum hat es ausgerechnet dieser oder jener Musiker zum Star geschafft hat, obwohl er soeben vielleicht grade ein ganz f\u00fcrchterlich schlechtes Konzert gegegeben hat? Nun, sehr wahrscheinlich hat der Star sehr viel Charisma und kommt beim Publikum so gut an, dass er eine grosse Fan-Gemeinde weltweit hat und der Konzertsaal ausverkauft war. Und h\u00f6chstwahrscheinlich spielt er sehr gut, wenn er in Form ist. Wenn auf der anderen Seite jemand anderes super gut spielt, aber seine Interpretation nicht mit einem kommunizierenden B\u00fchnenauftritt kombiniert, dann wird der Funken nicht zum Publikum \u00fcberspringen.<\/p>\n<p><strong>3. Jeder Musiker braucht Selbst-Management<\/strong><\/p>\n<p>Viele Musiker denken: Wenn ich nur ein Management h\u00e4tte, dann h\u00e4tte ich ganz viele Konzerte. F\u00fcr die meisten Musiker bringt ein Management-Deal mit einer Agentur aber nicht viel. Denn wenn ein K\u00fcnstler unbekannt ist, dann kommt er erstens selten auf das Roster einer wirklich schlagkr\u00e4ftigen Agentur und zweitens wird die Agentur es nicht leicht haben, den unbekannten K\u00fcnstler zu vermarkten. Zudem sind Agenturen gewinnorientierte Unternehmen. An jedem Konzert ihrer K\u00fcnstler verdienen sie 10-20% der Gage. Damit sich dies finanziell f\u00fcr eine Agentur lohnt, muss ein K\u00fcnstler sehr viele gut bezahlte Konzerte haben. Aber wer hat das schon? Nur ein paar wenige sehr bekannte K\u00fcnstler. Daraus folgt: die meisten Musiker sind besser beraten, sich selber zu managen und zwar bis zu dem Punkt, an dem sie so viele Konzerte haben, dass sie es vom Administrativen her selber nicht mehr bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen. Dann sind sie vermutlich im Stadium, in dem sie f\u00fcr ein professionelles Management interessant sind. Selbst dann sollten sie nicht alles auf gut Gl\u00fcck der Agentur \u00fcberlassen und immer noch versuchen, die Agentur so gut es geht in ihren Bestrebungen zu unterst\u00fctzen. Siehe auch meine Artikel &#8220;Do-it-yourself-Musiker&#8221; und &#8220;Superstar&#8221;.<\/p>\n<p><strong>4. <a title=\"Tipps f\u00fcr eine gute Musiker-Homepage\" href=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/tipps-fur-eine-gute-musiker-homepage\/\">Eine gute Homepage<\/a> ist ein Muss<\/strong><\/p>\n<p>Ohne Homepage ist ein Musiker heutzutage fast inexistent. Nehmen wir an, du suchst einen Cellisten f\u00fcr ein Konzert, welches du veranstaltest. Du fragst ein paar Kollegen, wen sie empfehlen k\u00f6nnten. Du kriegst viele Namen aber drei Namen fallen immer wieder. Zu Hause googlest du die drei. Beim ersten findet Google nichts. Beim zweiten gibt es zwar Treffer, aber die Informationen sind auf sehr viele verschiedene Adressen verteilt sind (Zeitungsartikel, Konzertagenden, Konzertprogramme etc.) und die Informationssuche gestaltet sich beschwerlich. Beim dritten liefert Google mehrere tausend Treffer und als ersten Treffer eine professionelle Homepage die top-aktuell ist, Fotos, Aufnahmen, Konzertdaten, Videos, Artikel, Kontaktdaten und vieles mehr bietet. Es ist nicht schwer zu sehen, welcher der drei die beste Ausgangslage hat, oder?<\/p>\n<p><strong>5. Man muss jeden Tag so viel wie m\u00f6glich \u00fcben<\/strong><\/p>\n<p>Der grosse Pianist Horrowitz soll gesagt haben:\u00a0&#8220;Wenn ich einen Tag nicht \u00fcbe, dann merke ich das. Wenn ich drei Tage nicht \u00fcbe, merken es meine Freunde. Wenn ich eine Woche lang nicht \u00fcbe, merkt es mein Publikum.&#8221; Er hat Recht. \u00dcbe jeden Tag w\u00e4hrend deiner ganzen Karriere, denn als Musiker ist Stagnation gleichbedeutend mit R\u00fcckschritt. Mehr Infos zum effizienten \u00dcben\u00a0<a title=\"Wie man effizient und effektiv Cello \u00fcbt\" href=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wie-man-effizient-und-effektiv-cello-ubt\/\">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Ein Konzertsaal f\u00fcllt sich nicht von selbst Oft interessieren sich Musiker nur f\u00fcr das Musikalische und denken, dass das Publikum von alleine kommt, wenn die Qualit\u00e4t stimmt. Es ist nat\u00fcrlich nicht so einfach: Klar muss die Qualit\u00e4t stimmen, aber ohne Marketing geht gar nichts. 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