{"id":150,"date":"2012-03-26T17:52:31","date_gmt":"2012-03-26T15:52:31","guid":{"rendered":"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/?p=150"},"modified":"2014-07-26T20:20:53","modified_gmt":"2014-07-26T18:20:53","slug":"arbeite-jeden-tag-an-deiner-technik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/arbeite-jeden-tag-an-deiner-technik\/","title":{"rendered":"Arbeite jeden Tag an deiner Technik"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/cellotechnik.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-317\" src=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/cellotechnik.jpeg\" alt=\"cellotechnik\" width=\"639\" height=\"351\" srcset=\"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/cellotechnik.jpeg 639w, https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/cellotechnik-416x229.jpeg 416w, https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/cellotechnik-300x164.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zusammen mit <a title=\"Wie man besser vom Blatt spielt\" href=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wie-man-besser-vom-blatt-spielt\/\">guten Blattspiel-F\u00e4higkeiten<\/a> geh\u00f6rt eine solide Technik zum Inventar jedes Musikers. Beides erleichtert die Arbeit ungemein und f\u00fchrt dazu, dass man in der gleichen Zeit mehr erreichen kann und somit mehr Auftr\u00e4ge annehmen kann.\u00a0Zum Blattspielen habe ich bereits fr\u00fcher ein paar Tipps gegeben, weshalb ich hier von der Entwicklung der Technik schreiben will.<\/p>\n<p><strong>1. Tonleitern<\/strong><\/p>\n<p>Der beste Weg, die eigene Technik zu verbessern f\u00fchrt \u00fcber Tonleitern. Tonleitern helfen, die Geografie des Griffbrettes besser zu verstehen und zu verinnerlichen, so dass man beim \u00dcben und Blattlesen ohne viel Federlesens die idealen Fingers\u00e4tze findet. Jemand, der t\u00e4glich seine Ration Tonleitern bezieht, hat \u00fcberdies normalerweise auch weniger Schwierigkeiten mit Intonation.<\/p>\n<p>Besorge dir daher ein gutes Buch mit allen m\u00f6glichen Tonleitern (z. B. Carl Flesch, arrangiert von Wolfgang Boettcher). Ich selber \u00fcbe jeweils eine Woche lang in der gleichen Tonart, bevor ich zur n\u00e4chsten wechsle.<\/p>\n<p>Dabei mache ich t\u00e4glich in 15-20min alle folgende Tonleitern:<\/p>\n<ul>\n<li>Einfache Tonleiter \u00fcber 4 Oktaven<\/li>\n<li>Arpeggios \u00fcber 3 Oktaven<\/li>\n<li>einfache Tonleiter im &#8220;Zickzack&#8221;* \u00fcber 3-4 Oktaven<\/li>\n<li>Chromatische Tonleiter \u00fcber 3 Okaven<\/li>\n<li>Terzen normal und im &#8220;Zickzack&#8221;<\/li>\n<li>Sexten normal und im &#8220;Zickzack&#8221;<\/li>\n<li>Oktaven einfach<\/li>\n<li>Oktaven arpeggiert<\/li>\n<li>Oktaven im &#8220;Zickzack&#8221;<\/li>\n<li>Dezimen in der Daumenlage<\/li>\n<\/ul>\n<p>(* Beispiel einer Tonabfolge im Zickzack: C-E-D-F-E-G-F-A usw. sowie umgekehrt.)<\/p>\n<p>Wichtig ist meiner Meinung nach, auf tadellose Intonation und sch\u00f6nen, kr\u00e4ftigen Klang zu achten. Es schadet auch nicht, sich ab und zu aufzunehmen, um die Genauigkeit unabh\u00e4ngiger zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p><strong>2. Et\u00fcden<\/strong><\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zur t\u00e4glichen Tonleiternpraxis zahlt es sich aus, 15-20 Minuten t\u00e4glich an einer Et\u00fcde zu arbeiten. Et\u00fcden bieten die M\u00f6glichkeit, auf kompaktem Raum ein bestimmtes technisches Problem vertieft zu studieren. Dies hilft auch, bei kniffligen F\u00e4llen im Orchester (heikles Solo, technisch komplexe Passage, Blattspiel etc.) oder in Kammermusik und Solo-Literatur ein solides R\u00fcstzeug im Gep\u00e4ck zu haben.<\/p>\n<p>An einer Et\u00fcde arbeite ich solange, bis ich zufrieden bin (je nach Schwierigkeit 1-4 Wochen, in Ausnahmef\u00e4llen auch l\u00e4nger). Et\u00fcden, die ich gut finde sind die von Duport, Popper (High School) und Piatti (Capricen), aber es gibt bestimmt noch viele andere interessante Hefte. Ich empfehle Et\u00fcden so zu w\u00e4hlen, dass man an den eigenen Schw\u00e4chen arbeitet (z. B. Daumenlage, Oktaven, Terzen\/Sexten, k\u00fcnstliche Flageolette, Stricharten etc.). Auch bei Et\u00fcden sollte man immer eine musikalische Interpretation anstreben und sich aufnehmen. Ich w\u00fcrde immer eine Et\u00fcde w\u00e4hlen, die etwas \u00fcber meinen aktuellen Fertigkeiten liegt, damit ich Fortschritte mache. Ist eine Et\u00fcde n\u00e4mlich zu leicht, so lernt man wenig dabei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammen mit guten Blattspiel-F\u00e4higkeiten geh\u00f6rt eine solide Technik zum Inventar jedes Musikers. Beides erleichtert die Arbeit ungemein und f\u00fchrt dazu, dass man in der gleichen Zeit mehr erreichen kann und somit mehr Auftr\u00e4ge annehmen kann.\u00a0Zum Blattspielen habe ich bereits fr\u00fcher ein paar Tipps gegeben, weshalb ich hier von der Entwicklung der Technik schreiben will. 1. 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