{"id":162,"date":"2012-05-23T17:59:42","date_gmt":"2012-05-23T15:59:42","guid":{"rendered":"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/?p=162"},"modified":"2013-08-30T14:57:51","modified_gmt":"2013-08-30T12:57:51","slug":"8-tipps-mit-denen-man-auf-dem-instrument-fit-bleibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/8-tipps-mit-denen-man-auf-dem-instrument-fit-bleibt\/","title":{"rendered":"8 Tipps, mit denen man auf dem Instrument fit bleibt"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_309\" aria-describedby=\"caption-attachment-309\" style=\"width: 639px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/aufnahme.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-309\" alt=\"Sich selber aufnehmen\" src=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/aufnahme.jpeg\" width=\"639\" height=\"418\" srcset=\"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/aufnahme.jpeg 639w, https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/aufnahme-416x272.jpeg 416w, https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/aufnahme-300x196.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-309\" class=\"wp-caption-text\">Sich selber aufnehmen<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach dem Studium sind die meisten Musiker topfit auf dem eigenen Instrument. Danach kommt das &#8220;wirkliche&#8221; Leben mit all seinen Pflichten und Verlockungen und es wird schwieriger, die Topform zu halten, geschweige denn, sich weiterhin zu verbessern. Und trotzdem gibt es Musiker, die bis zum Karriereende sch\u00f6n spielen und sogar kontinuierlich Fortschritte machen. Ich denke, dass es sehr viel mit Disziplin und Leidenschaft zu tun. Hier eine kurze Checkliste, wie man es auch selber schaffen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><strong>1. Wer rastet, rostet: Es geht nicht ohne \u00fcben.<br \/>\n<\/strong>F\u00fcr Musiker ist Stillstand leider wirklich gleichbedeutend mit R\u00fcckschritt. All die Reflexe, Automatismen, hochpr\u00e4zisen Handgriffe und Abl\u00e4ufe, die wir in zehntausenden von Stunden programmiert haben, verschwinden mit der Zeit, wenn wir sie nicht t\u00e4glich intensiv repetieren und weiterentwickeln. Auch wenn der Ausreden viele sind: Jeden Tag muss man die Zeit finden, um im stillen K\u00e4mmerchen zu \u00fcben. Ein Musiker ist wie ein Spitzenathlet: Bestleistungen sind ohne Training unm\u00f6glich, Talent hin oder her.<\/p>\n<p><strong>2. Maintenance vs. Fortschritte machen<br \/>\n<\/strong>Wenn man immer die gleichen St\u00fccke \u00fcbt, so betreibt man Repertoire-Pflege. Man sorgt daf\u00fcr, dass ebendiese St\u00fccke funktionieren. Das ist so weit nicht falsch. Will man aber Fortschritte machen, so muss man neues Repertoire erlernen, v.a. Werke, welche einen herausfordern und an die Grenzen des eigenen K\u00f6nnens bringen.<\/p>\n<p><strong>3. Die t\u00e4gliche Dosis Basics<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Tonleitern in all ihren Variationen und Gestalten helfen, eine gute Intonation zu behalten.<\/li>\n<li>Zwischendurch mit Metronom zu \u00fcben sorgt daf\u00fcr, dass man f\u00fcr die Kollegen nicht zum Rhythmus- und Temposchreck wird.<\/li>\n<li>Komplizierte Et\u00fcden entwickeln die Technik weiter.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>4. Sich selber aufnehmen<br \/>\n<\/strong>Nimm dich auf und werde dein sch\u00e4rfster Kritiker. Wenn dir andere zuh\u00f6ren sollen, dann ist es das gut, dass du dir selber auch zuh\u00f6rst. Es ist vermutlich eine der wirksamsten Massnahmen zur Verbesserung des eigenen Spiels.<\/p>\n<p><strong>5. Aufnahmen h\u00f6ren, Videos sehen<br \/>\n<\/strong>Guten Musikern zuzuh\u00f6ren und zuzusehen motiviert und inspiriert. Man bleibt auch immer \u00e0 jour \u00fcber die aktuellen Tendenzen und Moden in der Interpretation der Musik.<\/p>\n<p><strong>6. Konzerte besuchen<br \/>\n<\/strong>Aufnahmen sind super, aber geben nicht das realistische Klangbild wieder, da die Balance normalerweise k\u00fcnstlich verbessert worden ist. In Konzerten ist das besser. Es lohnt sich daher, sich eine Eintrittskarte zu leisten, wenn ein grosser Musiker in deiner Stadt gastiert.<\/p>\n<p><strong>7. Herausfordernde Projekte anpacken<br \/>\n<\/strong>Ich pers\u00f6nlich \u00fcbe nur dann wirklich gut und viel, wenn ich Konzerte anstehen habe. Noch besser, wenn das Repertoire herausfordernd ist. Vermutlich ist das bei den meisten Musikern so.<\/p>\n<p><strong>8. Ein Wort zur k\u00f6rperlichen Gesundheit<br \/>\n<\/strong>Das Spielen auf dem Instrument erfordert eine gewisse k\u00f6rperliche Gesundheit. Gesundheitsf\u00f6rdernder Sport (ohne es zu \u00fcbertreiben) schadet daher sicher nicht. Des weiteren sollte sich jeder Gedanken zum Geh\u00f6rschutz machen, da ohne gute Ohren der Job viel schwieriger wird. Und letztlich: viel \u00fcben ist gut. Aber gerade als Orchestermusiker muss man da eine gute Balance finden, zumal die Orchesterdienste auch anstrengend sind. Niemand m\u00f6chte sich mit Sehnenscheidenentz\u00fcndungen herumschlagen. Man sollte nie an die Schmerzgrenze gehen. Hat man z. B. 12 Orchesterdienste in einer Woche, so w\u00e4re es schlecht, dazu noch t\u00e4glich 3 Stunden selber zu \u00fcben. Eine Stunde pro Tag ist in so einer Woche wohl schon das Maximum. In einer Woche mit nur drei Diensten ist es nat\u00fcrlich ganz anders und man kann viel \u00fcben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Studium sind die meisten Musiker topfit auf dem eigenen Instrument. Danach kommt das &#8220;wirkliche&#8221; Leben mit all seinen Pflichten und Verlockungen und es wird schwieriger, die Topform zu halten, geschweige denn, sich weiterhin zu verbessern. Und trotzdem gibt es Musiker, die bis zum Karriereende sch\u00f6n spielen und sogar kontinuierlich Fortschritte machen. 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