{"id":166,"date":"2012-08-29T18:02:07","date_gmt":"2012-08-29T16:02:07","guid":{"rendered":"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/?p=166"},"modified":"2015-03-26T00:03:10","modified_gmt":"2015-03-25T22:03:10","slug":"drei-weitere-tipps-fur-noch-sinnvolleres-uben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/drei-weitere-tipps-fur-noch-sinnvolleres-uben\/","title":{"rendered":"Drei weitere Tipps f\u00fcr noch sinnvolleres \u00dcben"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/celloueben.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-307\" src=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/celloueben.jpeg\" alt=\"celloueben\" width=\"639\" height=\"418\" srcset=\"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/celloueben.jpeg 639w, https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/celloueben-416x272.jpeg 416w, https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/celloueben-300x196.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im Artikel &#8221;\u00a0<a title=\"Wie man effizient und effektiv Cello \u00fcbt\" href=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wie-man-effizient-und-effektiv-cello-ubt\/\">wie man effizient und effektiv Cello \u00fcbt<\/a>&#8220;, haben wir bereits 12 Tipps gesehen. Hier kommen drei weitere Ideen f\u00fcr noch mehr Fortschritte.<\/p>\n<p><strong>1. 80\/20-Regel:<\/strong><\/p>\n<p>Eine wohlbekannte Zeitmanagement-Formel besagt, dass 20% der Arbeit 80% der Resultate generiert und die restlichen 80% der Arbeit nur noch 20% des Ergebnisses erzeugt. In meiner eigenen Erfahrung kann man diese Regel eins zu eins aufs Cello \u00fcbertragen. So sollte man sich immer \u00fcberlegen, was man zwingend \u00fcben muss und was auch ohne \u00dcben geht. Damit will ich nicht sagen, dass man \u00fcberhaupt nicht mehr zu \u00fcben braucht &#8211; im Gegenteil. Aber wenn man \u00fcbt, dann das Richtige. Oft weiss man intuitiv sehr genau, welche Stellen unangenehm sind und daher ge\u00fcbt werden m\u00fcssen. Andere Stellen spielen sich sehr leicht und die Verlockung ist daher gross, immer daran weiterzuarbeiten. Das bringt jedoch eben nur wenig Resultate. Viel gr\u00f6ssere Fortschritte kommen aus der Arbeit an Stellen, die man nicht mal eben so vom Blatt spielen kann.<\/p>\n<p><strong>2. Arbeite an deinen Schw\u00e4chen:<\/strong><\/p>\n<p>Oft halten einen die eigenen Defizite am st\u00e4rksten zur\u00fcck. Bei mir war dies lange Zeit das <a title=\"Wie man besser vom Blatt spielt\" href=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wie-man-besser-vom-blatt-spielt\/\">Blattlesen<\/a>. Seit ich t\u00e4glich 10min unbekanntes Notenmaterial lese, bin ich aber recht sattelfest geworden. Eine andere Schw\u00e4che war bei mir meine Kenntnisse in &#8220;Griffbrett-Geografie&#8221;: Ich musste f\u00fcr jede halbwegs komplizierte Stelle einen Fingersatz finden und einstudieren um dann sicher zu sein. Mit routinem\u00e4ssigem \u00dcben von Terz-, Sext-, Oktav-, und Arpeggiotonleitern in allen Tonarten sowie komplizierten Et\u00fcden habe ich meine Orientierung auf dem Griffbrett deutlich verbessern k\u00f6nnen. Das Ausmerzen dieser beiden Schw\u00e4chen hat meine Geschwindigkeit im Lernen neuen Notenmaterials beschleunigt und meine Kreativit\u00e4t bei Fingers\u00e4tzen befl\u00fcgelt. Beides kommt mir t\u00e4glich zu Gute. Hat man mal eine Schw\u00e4che ausgemerzt, so ist man auf einem neuen Niveau und wird neue Schw\u00e4chen orten, die es zu bek\u00e4mpfen gilt.<\/p>\n<p><strong>3. Arbeite an deinen St\u00e4rken:<\/strong><\/p>\n<p>Um mit Roger Federer zu sprechen: &#8220;Wenn du an deinen Schw\u00e4chen arbeitest, wirst du ein kompletter Spieler. Aber du wirst nicht mehr gef\u00e4hrlich sein. Deswegen arbeite ich an meinen St\u00e4rken.&#8221; Dieses Zitat ist mir erst k\u00fcrzlich \u00fcber den Weg gelaufen und ich habe vorher noch nie dar\u00fcber nachgedacht. Zwar w\u00fcrde ich weiterhin an den Schw\u00e4chen arbeiten, denn dort kann man die 80\/20-Regel am effektivsten umsetzen. Aber die eigenen St\u00e4rken sollte man tats\u00e4chlich auch kultivieren. Hat man beispielsweise das Talent, einen besonders sch\u00f6nen Ton zu erzeugen, so sollte man jeden Tag nach weiteren Tricks suchen, um den Ton noch sch\u00f6ner zu machen. Ist man begabt f\u00fcr einen grossen, solistischen Ton, so soll man auch da mehr M\u00f6glichkeiten suchen. Ist man ein Virtuose, so sollte man immer virtuoser werden. Hat man eine sichere Intonation, so soll das so bleiben oder gar noch besser werden etc.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Artikel &#8221;\u00a0wie man effizient und effektiv Cello \u00fcbt&#8220;, haben wir bereits 12 Tipps gesehen. Hier kommen drei weitere Ideen f\u00fcr noch mehr Fortschritte. 1. 80\/20-Regel: Eine wohlbekannte Zeitmanagement-Formel besagt, dass 20% der Arbeit 80% der Resultate generiert und die restlichen 80% der Arbeit nur noch 20% des Ergebnisses erzeugt. 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