{"id":168,"date":"2012-09-16T18:03:13","date_gmt":"2012-09-16T16:03:13","guid":{"rendered":"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/?p=168"},"modified":"2014-07-26T20:11:41","modified_gmt":"2014-07-26T18:11:41","slug":"ist-mentales-uben-sinnvoll","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/ist-mentales-uben-sinnvoll\/","title":{"rendered":"Ist mentales \u00dcben sinnvoll?"},"content":{"rendered":"<p>Wer viel reist und deshalb weniger zum \u00fcben kommt, der schaut manchmal unterwegs in die Partitur und versucht auf diese Weise die Zeit optimal zu nutzen und ein bisschen weiter zu kommen.<\/p>\n<p>Ich denke, dass dagegen nichts einzuwenden ist.<\/p>\n<p><strong>Folgende M\u00f6glichkeiten sehe ich f\u00fcr mentales \u00dcben:<\/strong><\/p>\n<p><strong>1. Ein komplexes St\u00fcck auswendig lernen.<\/strong>\u00a0Ich versuche dann, bestimmte komplizierte Sequenzen, die durch simples repetierendes \u00dcben nicht ins Ged\u00e4chtnis wollen, zu begreifen.<\/p>\n<p><strong>2. Aufnahmen h\u00f6ren:<\/strong>\u00a0Oft h\u00f6re ich auch mit der Partitur oder der Stimme eine Reihe von Aufnahmen durch und mache mir Notizen in die Stimme, wenn ich einen guten Fingersatz h\u00f6re (funktioniert noch besser mit Youtube).<\/p>\n<p><strong>3. Text lesen:<\/strong>\u00a0Wenn ein St\u00fcck sehr viele dynamische Anweisungen hat, kann man diese analysieren.<\/p>\n<p><strong>4. Partitur studieren:<\/strong>\u00a0Man kann die Begleitstimmen ansehen und sehen, wer wo die Hauptstimme hat, wo man evtl. rhythmische Freiheiten hat usw.<\/p>\n<p><strong>Das &#8220;echte&#8221; \u00dcben ist unersetzlich<\/strong><\/p>\n<p>Viel mehr kann man meiner Meinung nach nicht tun. Mentales \u00dcben wird <a title=\"Wie man effizient und effektiv Cello \u00fcbt\" href=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wie-man-effizient-und-effektiv-cello-ubt\/\">die &#8220;echte&#8221; Zeit am Instrument<\/a> nie ersetzen, da ein Musiker eine hochpr\u00e4zise Feinmotorik braucht, welche mental nicht trainiert werden kann. Auch muss er sein Instrument kennen besser kennen als seine Hosentasche, was mental auch nicht gef\u00f6rdert wird. Es bleibt also wichtig, sich das Leben so einzurichten, dass man t\u00e4glich <a title=\"Wie viel sollte man t\u00e4glich Cello \u00fcben?\" href=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wie-viel-sollte-man-taglich-cello-uben\/\">so viel wie m\u00f6glich \u00fcbt<\/a>. Als Erg\u00e4nzung ist mentales \u00dcben aber wertvoll und k\u00f6nnte manchmal das Z\u00fcnglein an der Waage zwischen einer sehr guten und einer genialen Interpretation sein, da Cello spielen dann super wird, wenn auch Intelligenz und Ged\u00e4chtnis zu 100% gebraucht werden bzw. wissen, was man gerade tut. Es kann auch zus\u00e4tzliche Sicherheit schaffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer viel reist und deshalb weniger zum \u00fcben kommt, der schaut manchmal unterwegs in die Partitur und versucht auf diese Weise die Zeit optimal zu nutzen und ein bisschen weiter zu kommen. Ich denke, dass dagegen nichts einzuwenden ist. Folgende M\u00f6glichkeiten sehe ich f\u00fcr mentales \u00dcben: 1. 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