{"id":1935,"date":"2015-03-19T11:58:21","date_gmt":"2015-03-19T09:58:21","guid":{"rendered":"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/?p=1935"},"modified":"2015-03-19T17:19:43","modified_gmt":"2015-03-19T15:19:43","slug":"auf-die-welt-kommen-mit-der-stoppuhr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/auf-die-welt-kommen-mit-der-stoppuhr\/","title":{"rendered":"Auf die Welt kommen mit der Stoppuhr"},"content":{"rendered":"<p>Wer diesen Blog verfolgt hat\u00a0bestimmt schon l\u00e4ngst gemerkt, dass ich so ein richtiger Cello-Geek bin, dem nichts ist zu abwegig ist, wenn es denn meine\u00a0Motivation zum Cello\u00fcben zu f\u00f6rdern vermag.<\/p>\n<p>Der heutige Tipp ist in diesem Licht zu sehen und \u00fcbrigens nicht meine Erfindung.<\/p>\n<p>Als ich n\u00e4mlich vor \u00fcber 10 Jahren noch Student war, besuchte ich einen Meisterkurs in S\u00fcddeutschland. Einer der Studenten &#8211; ein Schweizer &#8211; erz\u00e4hlte, wie\u00a0sein Orchesterstellen-Lehrer zu ihm meinte: &#8220;\u00dcbe mal mit Stoppuhr &#8211; da kommst du auf die Welt! Man \u00fcbt n\u00e4mlich viel weniger als man denkt!&#8221; Sofort war mein Interesse geweckt. Zur\u00fcck in der Schweiz grub\u00a0ich also eine alte Digital-Armbanduhr mit Stoppuhr-Funktion aus und begann damit, t\u00e4glich abzustoppen, wie viel ich wirklich \u00fcbe.<\/p>\n<p>Weil ich in solchen Sachen genau bin fing ich an, in der Tabellenkalkulation Buch zu f\u00fchren, wieviel ich jeden Tag \u00fcbe. Bis zum heutigen Tag und vermutlich bis an mein Lebensende\u00a0stoppe ich jeden Tag ab, wieviel ich \u00fcbe und f\u00fchre mit diesen Daten\u00a0in meiner Tabellenkalkulation ein \u00dcbetagebuch.\u00a0Die Unterscheidung zwischen Brutto- und Netto\u00fcbezeit ist f\u00fcr mich sehr n\u00fctzlich und interessant und vor allem ist die Differenz zwischen den beiden Zeiten betr\u00e4chtlich. W\u00fcrde ich nach der Bruttozeit gehen (wie es wohl die meisten Musiker tun), so h\u00e4tte ich in meinem bisherigen Spitzenjahr 2007 im Schnitt 4h44min pro Tag ge\u00fcbt. Netto waren es aber &#8220;nur&#8221; 3h15min. Seitdem ging es mit meinen \u00dcbezeiten bergab. 2014 \u00fcbte ich netto noch 1h18min pro Tag (brutto 1h46min). 2015 versuche ich wieder ein wenig mehr zu \u00fcben. Aber der Orchesterjob mit den fast 300 Diensten pro Jahr macht meinen R\u00fccken, meine Arme, meine H\u00e4nde sowie den Kopf m\u00fcde und ich kann nicht mehr wie w\u00e4hrend dem Studium in solchen rauen Mengen \u00fcben. Immerhin bin ich mit den Jahren aber effizienter geworden &#8211; die\u00a0andere wichtige Gr\u00f6sse in der Welt des Cello\u00fcbens.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer diesen Blog verfolgt hat\u00a0bestimmt schon l\u00e4ngst gemerkt, dass ich so ein richtiger Cello-Geek bin, dem nichts ist zu abwegig ist, wenn es denn meine\u00a0Motivation zum Cello\u00fcben zu f\u00f6rdern vermag. Der heutige Tipp ist in diesem Licht zu sehen und \u00fcbrigens nicht meine Erfindung. 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