{"id":3163,"date":"2018-08-21T00:02:33","date_gmt":"2018-08-20T22:02:33","guid":{"rendered":"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/?p=3163"},"modified":"2018-08-21T00:09:15","modified_gmt":"2018-08-20T22:09:15","slug":"mehr-tipps-fur-orchesterneulinge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/mehr-tipps-fur-orchesterneulinge\/","title":{"rendered":"Mehr Tipps f\u00fcr Orchesterneulinge"},"content":{"rendered":"<p>In diesem Artikel wende ich mich vor allem an angehende Berufsmusiker aber vermutlich k\u00f6nnen auch Amateure ein paar der Tipps f\u00fcr ihre Orchesterpraxis nutzen.<\/p>\n<p>Als Orchesterprofi bin ich meistens von anderen Orchesterprofis umgeben und es liegt in der Natur der Sache, dass diese Kollegen mehr richtig machen als sie falsch machen, da sie in vielen F\u00e4llen den Beruf seit vielen Jahren aus\u00fcben und sich mit der Zeit kontinuierlich verbessert haben. Ab und zu spielt aber ein unerfahrener Musiker mit, der vielleicht zum ersten Mal in einem Berufsorchester mitspielt und dann sehe ich sofort Dinge, die diese Person besser machen k\u00f6nnte &#8211; oft mit sehr wenig Aufwand. In diesem Sinne will ich hier auf ein paar Dinge eingehen.<\/p>\n<p><strong>Rhythmus ernst nehmen:<\/strong> Der korrekte Rhythmus ist im Orchester unverzichtbar wichtig. Es kommt zum Gl\u00fcck selten vor aber ich habe es schon gesehen, dass unerfahrene Orchesterneulinge zwar einen wunderbaren Klang haben aber offensichtlich in Sachen Rhythmus zu wenig streng sind. Das geht im Orchester gar nicht. Man muss alle Stellen rhythmisch zu 100% korrekt und total solide spielen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Keine Show veranstalten:<\/strong> Im Orchester wollen die Kollegen nicht h\u00f6ren, wie gut du die Piatti-Capricen drauf hast. Konzentriere dich wenn du im Orchester bist auf die St\u00fccke, die im Moment im Orchester auf dem Programm stehen. Zu Hause kannst du dann alles \u00fcben, was du willst.<\/p>\n<p><strong>Nicht reden:<\/strong> W\u00e4hrend der Probe und w\u00e4hrend dem Konzert soll man sich auf seinen Job konzentrieren und nicht st\u00e4ndig mit dem Pultnachbarn reden. Es st\u00f6rt nicht nur die Kollegen sondern man verpasst auch selber sehr viele Infos, die der Dirigent verk\u00fcndet, w\u00e4hrend das Orchester gerade nicht spielt. Vor und nach der Probe sowie in der Pause ist hingegen der ideale Moment f\u00fcrs Socialising und den sollte man nutzen.<\/p>\n<p><strong>Nicht der letzte sein, wenn der Dirigent abwinkt:<\/strong> Es ist eine unn\u00fctze Angewohnheit, in der Probe noch ein paar Takte weiterzuspielen, wenn der Dirigent schon l\u00e4ngst das Orchester angehalten hat. Einerseits \u00e4rgert es den Dirigenten und die Kollegen, andererseits kann man dadurch wichtige Ansagen verpassen, weil man noch nicht aufnahmebereit ist. Auch verschwendet man wertvolle Probenzeit, welche in Berufsorchestern meistens sehr knapp bemessen ist. Und letztlich ist es ein un\u00f6konomischer Umgang mit den eigenen Kr\u00e4ften &#8211; bei den vielen Stunden, welche man t\u00e4glich im Orchester arbeitet, ist jede solche \u00fcberfl\u00fcssige Anstrengung ein Nachteil.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Artikel wende ich mich vor allem an angehende Berufsmusiker aber vermutlich k\u00f6nnen auch Amateure ein paar der Tipps f\u00fcr ihre Orchesterpraxis nutzen. 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