{"id":3512,"date":"2019-11-15T13:02:35","date_gmt":"2019-11-15T11:02:35","guid":{"rendered":"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/?p=3512"},"modified":"2019-11-15T13:03:14","modified_gmt":"2019-11-15T11:03:14","slug":"q-a-im-hobby-orchester-gefragtes-repertoire","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/q-a-im-hobby-orchester-gefragtes-repertoire\/","title":{"rendered":"Q &#038; A: Im Hobby-Orchester gefragtes Repertoire?"},"content":{"rendered":"<p>Ab und zu stellen mir Leser eine Frage von allgemeinem Interesse. Ich publiziere sie dann mit meiner Antwort anonymisiert unter der Rubrik Q &amp; A (Question\u00a0and Answer). Z\u00f6gern Sie nicht:\u00a0Auch Sie k\u00f6nnen mir Ihre Frage stellen.<\/p>\n<p><strong>Frage:\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Ich spiele hobbym\u00e4ssig seit\u00a0meinem siebten Lebensjahr und habe nun nach etwa zehnj\u00e4hriger\u00a0Unterbrechung mit vierzig Jahren wieder angefangen regelm\u00e4\u00dfig zu\u00a0spielen. Angesichts der Vielzahl von\u00a0Notenmaterial und dazu noch den vielen Vorschl\u00e4gen meiner Lehrerin\u00a0verliere ich manchmal den \u00dcberblick dar\u00fcber, mit welchen St\u00fccke man sich\u00a0besch\u00e4ftigen sollte um ein solides Portfolio aufzubauen. Dies werde\u00a0ich n\u00e4mlich bei meiner aktuellen Suche nach einem Kammerorchester oft\u00a0als erstes gefragt. Mit einer guten Interpretation der Bach-Suiten\u00a0kann man da eher weniger punkten :) Hast du da ein paar Tips wie man\u00a0sich ein gutes, vielseitiges und am besten auch im Orchester gefragtes,\u00a0also gut anwendbares Portfolio erarbeiten kann und wie dieses aussehen\u00a0k\u00f6nnte?<\/p>\n<p><strong>Antwort:<\/strong><\/p>\n<p>Weil ich Ihr Niveau nicht kenne, ist diese Frage aus der Ferne etwas schwer zu beantworten. Da Sie aber schon lange Cello spielen, gehe ich mal davon aus, dass Sie ein fortgeschrittener Cellist sind.<br \/>\nWenn ich Sie richtig verstanden habe, m\u00f6chten Sie in einem Amateur-Kammerorchester Mitglied werden. (Falls Sie an ein berufliches Orchester denken, dann ist das Repertoire normalerweise in der Stellenausschreibung publiziert.)<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich w\u00fcrde ich den Dirigenten fragen, wie das Aufnahmeverfahren aussieht. Gibt es z. B. ein Vorspiel (auch Probespiel genannt &#8211; in vielen Amateurorchestern kommt man ohne Probespiel rein)? Was wird da erwartet? Welche St\u00fccke soll man pr\u00e4sentieren? Und dann w\u00fcrde ich mich danach richten und mich mit meiner Lehrerin entsprechend und gezielt darauf vorbereiten.<br \/>\nAnsonsten sind die Bach-Suiten keine schlechte Wahl aber sie trotz Ihrer grossen Bedeutung nur ein Teil des Repertoires. In der Barockmusik gibt es nebst Bach bsp. auch Vivaldi mit seinen Cellosonaten und Konzerten. In der Klassik sind f\u00fcr fortgeschrittene Amateure oft das C-Dur-Konzert von Haydn und die ersten beiden Beethoven-Sonaten in Reichweite. In der Romantik gibt es dann eine grosse Auswahl von St\u00fccken, etwa die die erste Brahms-Sonate, vielleicht Bruchs Kol Nidrei und m\u00f6glicherweise auch das Saint-Sa\u00ebns Cellokonzert Nr. 1. Grunds\u00e4tzlich w\u00fcrde ich auch stets an der Technik feilen, indem an Tonleitern und Et\u00fcden gearbeitet wird. Et\u00fcden-B\u00fccher gibt es viele. In Frage kommen k\u00f6nnten f\u00fcr Sie Poppers &#8220;10 mittelschwere grosse Et\u00fcden&#8221;.<br \/>\nLetztlich w\u00fcrde ich das Thema mit der Lehrerin besprechen und mich von ihr leiten lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab und zu stellen mir Leser eine Frage von allgemeinem Interesse. Ich publiziere sie dann mit meiner Antwort anonymisiert unter der Rubrik Q &amp; A (Question\u00a0and Answer). 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