{"id":386,"date":"2012-07-29T14:49:48","date_gmt":"2012-07-29T12:49:48","guid":{"rendered":"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/?p=386"},"modified":"2013-08-30T11:49:35","modified_gmt":"2013-08-30T09:49:35","slug":"konzertvorschau-tschaikowskiger-geht-es-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/konzertvorschau-tschaikowskiger-geht-es-nicht\/","title":{"rendered":"Konzertvorschau: &#8220;Tschaikowskiger&#8221; geht es nicht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"item12a1a\" src=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/Francais\/Resources\/item12a.jpeg\" width=\"75\" height=\"48\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"akiko1\" src=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/Deutsch\/Resources\/akiko.gif\" width=\"49\" height=\"48\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Anja1\" src=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/Deutsch\/Resources\/anja.gif\" width=\"49\" height=\"48\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"hannesbaertschi1\" src=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/Deutsch\/Resources\/hannesbaertschi.jpeg\" width=\"45\" height=\"48\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Ria1\" src=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/Deutsch\/Resources\/ria.gif\" width=\"49\" height=\"48\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Judith1\" src=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/Deutsch\/Resources\/judith.gif\" width=\"49\" height=\"48\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"item3a2a\" src=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/English\/Resources\/item3a.jpeg\" width=\"74\" height=\"48\" \/><\/p>\n<p><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>22.8.2012, 18h15, Basel, Mueseum Kleines Klingenthal<br \/>\n<\/strong><\/strong><\/strong>Boccherini Quintett<br \/>\nTschaikowsky Sextett &#8220;Souvenir de Florence&#8221;<br \/>\nAkiko Hasegawa &amp; Veronika Durkina, Violinen; Hannes B\u00e4rtschi &amp; Maria Wolf Schabenberger, Violas; Judith Gerster &amp; Sebastian Diezig, Celli<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/p>\n<p>Als Jugendlicher konnte ich von Tschaikowsky nur seine Rokoko-Variationen, das wunderbare Cellosolo aus dem Adagio cantabile des Streichquartetts (welche Nummer war das wieder?) und den ersten Satz seines Violinkonzertes wirklich sch\u00e4tzen. Seine \u00fcbrige Musik hatte mir zu viele verminderte Akkorde. Verminderte Akkorde gingen mir einfach gegen den Strich, weil sie mir klanglich nicht gefielen und ich sie deshalb auch bei meinen Klavierimprovisationen immer mied. Mittlerweile bin ich 15 Jahre \u00e4lter, habe als Orchestermusiker ein paar fantastische Erlebnisse mit Tschaikowsky-Sinfonien oder auch seinem genialen Klavierkonzert gehabt und die Gr\u00f6sse dieses Komponisten erkannt. Zus\u00e4tzlich habe ich auch gemerkt, dass verminderte Akkorde die Musik ungemein bereichern.<\/p>\n<p>Tschaikowskys Musik ist meiner Meinung nach uferlos, emotional und zum Teil repetitiv, aber dennoch durch und durch genial. Auch wenn er von vielen\u00a0 Zeitgenossen vermutlich als zu konform und zu traditionalistisch abgestempelt wurde, gibt es keinen zweiten Komponisten wie ihn. Wie mein Vater einmal treffend bemerkte, w\u00e4re Tschaikowsky heute wohl ein Hollywood-Komponist. Das ist durchaus ein Kompliment, da Hollywood-Komponisten extrem gut und talentiert sein m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen sich also denken, dass ich sehr gl\u00fccklich war, als ich das erste mal sein\u00a0<strong>Sextett &#8220;Souvenir de Florence&#8221;<\/strong>\u00a0h\u00f6rte. Denn obschon es ein Kammermusikwerk ist, hat es die unvergleichliche Intensit\u00e4t und ausufernde Grossz\u00fcgigkeit seiner Sinfonik. Mit Akiko Hasegawa und Veronika Durkina an den Geigen, Hannes B\u00e4rtschi und Maria Wolff Schabenberger an den Bratschen sowie Judith Gerster und mir an den Celli spielen wir das sch\u00f6ne Werk am\u00a0<strong>22.8.2012 um 18h15 im Museum Kleines Klingenthal in Base<\/strong>l. Des weiteren auf dem Programm ist\u00a0<strong>ein Quintett vom Fr\u00fchklassiker Luigi Boccherini<\/strong>. Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn Sie dabei sind!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>22.8.2012, 18h15, Basel, Mueseum Kleines Klingenthal Boccherini Quintett Tschaikowsky Sextett &#8220;Souvenir de Florence&#8221; Akiko Hasegawa &amp; Veronika Durkina, Violinen; Hannes B\u00e4rtschi &amp; Maria Wolf Schabenberger, Violas; Judith Gerster &amp; Sebastian Diezig, Celli Als Jugendlicher konnte ich von Tschaikowsky nur seine Rokoko-Variationen, das wunderbare Cellosolo aus dem Adagio cantabile des Streichquartetts (welche Nummer war das wieder?) 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