{"id":4059,"date":"2021-07-15T19:31:52","date_gmt":"2021-07-15T17:31:52","guid":{"rendered":"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/?p=4059"},"modified":"2021-07-15T20:00:59","modified_gmt":"2021-07-15T18:00:59","slug":"das-rasumovsky-quartett-op-59-1-alles-wird-besser-beethoven-bleibt-gut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/das-rasumovsky-quartett-op-59-1-alles-wird-besser-beethoven-bleibt-gut\/","title":{"rendered":"Das Rasumovsky-Quartett op. 59\/1: Alles wird besser, Beethoven bleibt gut."},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Beethoven Rasoumovsky Quartet op.  59 No.  1 - VECTOR QUARTET\" width=\"980\" height=\"551\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/cGcVhCOZyok?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Ludwig van Beethoven publizierte sein Streichquartett Nr. 7 in F-Dur, op. 59, Nr. 1 im Jahr 1808 als das erste seiner drei &#8220;Rasumovsky-Quartette&#8221;. F\u00fcrst Andrey Rasumovksy war damals russischer Botschafter in Wien und, wie der Name der Quartette andeutet, Stifter und Widmungstr\u00e4ger. Mit einer Dauer von fast vierzig Minuten ist das op. 59, Nr. 1 deutlich l\u00e4nger als Beethovens fr\u00fchere Quartette op. 18 und ist auch stilistisch eine Weiterentwicklung, weshalb die Rasumovsky-Quartette musikwissenschaftlich betrachtet den Anfang von Beethovens mittlerer Streichquartett-Periode markieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeit der Komposition war f\u00fcr Beethoven eine \u00e4usserst produktive zumal er auch an einer Revision der Oper &#8220;Leonore&#8221; arbeitete, am 4. Klavierkonzert schrieb, das Violinkonzert und auch die Ouvert\u00fcre &#8220;Coriolan&#8221; komponierte. 1805 kam dann Andrei Rasumovsky, der in einem Streichquartett zweite Violine spielte, auf Beethoven zu und bestellte drei Streichquartette. Beethoven begann am 26. Mai 1806 mit der Kompositionsarbeit und stellte alle drei Quartette im November 1806 fertig (op. 59, Nr. 1 bereits im Juli 1806).<\/p>\n\n\n\n<p>Obschon Beethoven finanziell nicht unabh\u00e4ngig von adeligen M\u00e4zenen wie Andrei Rasumovsky, F\u00fcrst Kinski und F\u00fcrst Franz Lobkowitz war, inspirierten ihn seine Ideale, eher f\u00fcr einen b\u00fcrgerlichen Musikbetrieb zu schreiben. Die Rasumovsky-Quartette scheinen dieses Streben zu best\u00e4tigen, da nur noch hochqualifizierte Berufsmusiker im Stande waren, diese technisch anspruchsvollen Werke zu meistern (im Gegensatz zu den adeligen Liebhabern, welche zu ihrer eigenen Unterhaltung in der Freizeit Kammermusik spielten).<\/p>\n\n\n\n<p>Das russische Thema, welches den letzten Satz durchzieht ist vermutlich ein kleiner Gruss an den F\u00fcrsten Rasumovsky.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ludwig van Beethoven publizierte sein Streichquartett Nr. 7 in F-Dur, op. 59, Nr. 1 im Jahr 1808 als das erste seiner drei &#8220;Rasumovsky-Quartette&#8221;. F\u00fcrst Andrey Rasumovksy war damals russischer Botschafter in Wien und, wie der Name der Quartette andeutet, Stifter und Widmungstr\u00e4ger. 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