{"id":4349,"date":"2024-01-08T01:24:13","date_gmt":"2024-01-07T23:24:13","guid":{"rendered":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/?p=4349"},"modified":"2024-01-08T04:27:46","modified_gmt":"2024-01-08T02:27:46","slug":"q-a-weshalb-hast-du-dein-cello-ausgewahlt-und-wie-wurdest-du-seinen-klang-beschreiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/q-a-weshalb-hast-du-dein-cello-ausgewahlt-und-wie-wurdest-du-seinen-klang-beschreiben\/","title":{"rendered":"Q &#038; A: Weshalb hast du dein Cello ausgew\u00e4hlt und wie w\u00fcrdest du seinen Klang beschreiben?"},"content":{"rendered":"\n<p>Ab und zu stellen mir Leser eine Frage von allgemeinem Interesse. Ich publiziere sie dann mit meiner Antwort anonymisiert unter der Rubrik Q &amp; A (Question and Answer). Z\u00f6gern Sie nicht: Auch Sie k\u00f6nnen mir Ihre Frage stellen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage:<\/strong> Darf erfragt werden weshalb du dein Cello ausgew\u00e4hlt hast und wie du seinen seinen Klang und seine Qualit\u00e4ten beschreiben w\u00fcrdest? Ich bin auf der Suche nach einem wirklich guten Instrument und merke,<br>dass es enorm schwer ist, mit Worten zu schildern, was man sucht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Antwort:<\/strong> Beim Kauf meines aktuellen Cellos vor sieben Jahren waren die ausschlaggebenden Faktoren nat\u00fcrlich die klanglichen Eigenschaften und die Spielbarkeit aber auch die geigenbauerische Qualit\u00e4t des Instruments und das verf\u00fcgbare Budget.<\/p>\n\n\n\n<p>Die klanglichen Eigenschaften meines Cellos sind ein grosser Ton, welcher eine gute Balance aus W\u00e4rme und Obert\u00f6ne aufweist, was bei entsprechender Spielweise erlaubt, sich klanglich bemerkbar zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Spielbarkeit schaue ich vor allem auf eine gute Ansprache. Das bedeutet, dass das Cello m\u00fchelos auf die Bogenbewegungen reagiert und nicht kratzt oder pfeift, wenn ich es nicht will. Ein Cello mit 100%-iger Ansprache habe ich noch nie gesehen aber es gibt Instrumente wie meins, die wirklich recht einfach ansprechen und das ist es, was man sucht. Auch schaut man hier auf die Mensur (also die schwingende Saitenl\u00e4nge), da man nichts zu kleines oder zu grosses will, sondern einfach ein normales Cello, denn das erleichtert das Spielen. Mein Cello hat auch eine normale Halsl\u00e4nge, also ist die vierte Lage dort, wo sie sein soll. Hierzu kann man aber sagen, dass man sich an solche Besonderheiten durchaus gew\u00f6hnen kann. Auch geht in dieses Thema rein, ob man beim Spielen den Bogen ohne Weiteres durch die C-B\u00fcgel kriegt. Es gibt Instrumente, bei denen man hier nicht viel Spielraum hat. Tats\u00e4chlich hat meines auf der C-Saite wenn ich auf dem Griffbrett streiche wenig Platz f\u00fcr meine Bogenhand. Das merke ich manchmal.<\/p>\n\n\n\n<p>Die geigenbauerische Qualit\u00e4t des Instruments ist etwas, was man als Musiker nicht immer beurteilen kann, da hier Geigenbauer-Fachwissen vonn\u00f6ten ist. Aber Geigenbauer k\u00f6nnen sehr schnell sehen, ob ein Instrument diesbez\u00fcglich einen hohen Standard erf\u00fcllt, weswegen man gerne den Geigenbauer seines Vertrauens zu Rate zieht. Ich selbst habe gewisse Erfahrungen gemacht (mein aktuelles Cello ist nicht das erste, welches ich in meinem Leben gekauft habe und mein Geigenbauer hat mich ein wenig unterwiesen in der Thematik) und habe daher mittlerweile ein wenig den Blick daf\u00fcr. Es geht letztlich um die bauliche Vollkommenheit des Instruments. Man schaut auf die Genauigkeit der Arbeit, das Modell, die Proportionen, den Zustand (bei \u00e4lteren Instrumenten besonders wichtig), den Lack, die Ausf\u00fchrung der Arbeit, die Kunstfertigkeit des Geigenbauers usw. Mein Geigenbauer gab mir bei meinem Cello gr\u00fcnes Licht, was f\u00fcr mich wichtig war.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Budget ist nat\u00fcrlich immer ein begrenzender Faktor. Will man ein Instrument eines namhaften Geigenbauers, so kann es extrem teuer werden. Andererseits sind die billigen Instrumente oft nicht gut genug f\u00fcr den professionellen Einsatz. Fr\u00fcher dachte ich, die alten Italiener und auch die Franzosen seien zu teuer. Aber hier spielen einfach Angebot und Nachfrage. Die Alternative ist ein neues Instrument, das kostet viel weniger und kann auch sehr gut sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab und zu stellen mir Leser eine Frage von allgemeinem Interesse. Ich publiziere sie dann mit meiner Antwort anonymisiert unter der Rubrik Q &amp; A (Question and Answer). 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