{"id":4686,"date":"2026-02-03T01:56:24","date_gmt":"2026-02-02T23:56:24","guid":{"rendered":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/?p=4686"},"modified":"2026-02-08T14:06:12","modified_gmt":"2026-02-08T12:06:12","slug":"bach37-1-37-%c2%b7-1-suite-in-g-dur-bwv-1007-i-praludium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/bach37-1-37-%c2%b7-1-suite-in-g-dur-bwv-1007-i-praludium\/","title":{"rendered":"Bach37 #1\/37 \u00b7 Suite Nr. 1 in G-Dur, I. Pr\u00e4ludium"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Bach37 \u2022 #1\/37 \u2022 Suite No. 1 BWV 1007, I. Pr\u00e9lude\" width=\"980\" height=\"551\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/r_jnp61hLrU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><\/summary>\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\nhttps:\/\/www.youtube.com\/watch?v=203tF4PP4-E\n<\/div><\/figure>\n<\/details>\n\n\n\n<p>Heute beginnt ein neues, grosses Projekt, welches sich wie meine anderen \u00fcber mehrere Jahre erstrecken wird: Bach37. Wie der Name erahnen l\u00e4sst, nehme ich dabei die Bach-Suiten auf. \u00c4hnlich wie bei meinen beiden anderen grossen Aufnahmen (Piatti und Popper) werde ich auch dieses Mal nicht alles auf einmal aufnehmen, sondern ein Satz nach dem anderen. Dies hat in erster Linie damit zu tun, dass ich einerseits Qualit\u00e4t vor Quantit\u00e4t stelle und andererseits meine begrenzten zeitlichen Ressourcen ein schnelleres Arbeiten erschweren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bei den Piatti-Capricen und den Popper-Et\u00fcden ist auch bei den Bach-Suiten das Cello allein &#8220;genug&#8221;, gibt es also keine Begleitung. Steht bei Piatti und Popper aber die Entwicklung der Technik im Vordergrund und die Musik kommt nachgeordnet (beim einen mehr, beim anderen etwas weniger), so ist es bei Bach genau umgekehrt: Die Technik steht der Musik jederzeit zu Diensten. Und welche Musik das ist! Bachs Cellosuiten sind vielleicht die besten Werke \u00fcberhaupt, die f\u00fcr Cello je geschrieben wurden. Formal, harmonisch, kontrapunktisch, melodisch\u2026 in jeder Hinsicht haben wir es mit Musik der allerersten Kategorie zu tun.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bach-Suiten haben wohl das Cello in seiner solistischen Pr\u00e4gung \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich gemacht, denn sie zeigten (und zeigen immer noch) das volle Potenzial dieses Instruments. Man h\u00f6rt in diesen Suiten Einfachheit und Komplexit\u00e4t zugleich, echte und &#8220;virtuelle&#8221; Vielstimmigkeit auf einem (vermeintlich) monophonen Instrument, das in diesen Meisterwerken den ganzen sinnvollen Tonumfang von B\u00e4ssen bis in h\u00f6here Lagen abbilden darf, Doppelgriffe, Arpeggios und vieles, vieles mehr. Alles stets aus einer musikalischen Notwendigkeit heraus, k\u00fcnstlerisch wie kompositionshandwerklich vollkommen und den gl\u00fccklichen Cellisten vom vermutlich gr\u00f6ssten Komponisten aller Zeiten in die H\u00e4nde gelegt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Pr\u00e4ludium der ersten Suite ist ein besonderer Moment dieser sechs Suiten, denn es ist musikalisch eing\u00e4ngig und leicht, aber dennoch so reichhaltig und substanziell, dass es eins der bekanntesten Musikst\u00fccke der Welt geworden ist, und den allgemeinen Zuh\u00f6rer wie auch den professionellen Musiker gleichermassen zu faszinieren vermag.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute beginnt ein neues, grosses Projekt, welches sich wie meine anderen \u00fcber mehrere Jahre erstrecken wird: Bach37. 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