{"id":5050,"date":"2026-07-24T00:01:50","date_gmt":"2026-07-23T22:01:50","guid":{"rendered":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/?p=5050"},"modified":"2026-07-24T12:20:11","modified_gmt":"2026-07-24T10:20:11","slug":"david-popper-experience-19-20-lohengrin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/david-popper-experience-19-20-lohengrin\/","title":{"rendered":"David Popper Experience #19\/20 &#8220;Lohengrin&#8221;"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"David Popper Experience #19\/40 \u201eLohengrin\u201c - Sebastian Diezig, cello\" width=\"980\" height=\"551\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/A71bBcEdGtE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Popper 19 \u00abLohengrin\u00bb<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Et\u00fcde bezieht die ersten Takte aus einer schwierigen Cellostelle der Wagner-Oper \u00abLohengrin\u00bb und tr\u00e4gt daher diesen \u00dcbernamen. Eine anstrengend zu spielende Et\u00fcde vor allem f\u00fcr die rechte Hand, da man in hohem Tempo sehr viele Saitenwechsel zu bewerkstelligen hat, was das Halten des Bogens mit zunehmender Dauer des St\u00fccks m\u00fchsamer macht. Sehr schnelle Saitenwechsel (oft \u00fcber eine Saiten hinweg) sind also das Hauptmerkmal dieser Et\u00fcde. Jedoch hat die Et\u00fcde auch ein paar f\u00fcr die linke Hand unangenehme L\u00e4ufe eingebaut.<br>Ich finde sie ausserdem schwierig zum auswendig spielen. Schon bei anderen Popper-Et\u00fcden dieses Charakters habe bemerkt, dass es f\u00fcr das Ged\u00e4chstnis nicht einfach ist, wenn so viele T\u00f6ne kreuz und quer auf dem Cello in kurzer Abfolge und hohem Tempo w\u00e4hrend zwei Seiten gespielt werden. Ich musste mir ein paar Stellen in der Tat auch mental einpr\u00e4gen und da und dort Eselsbr\u00fccken ausdenken, damit ich nicht rausfalle. Besonders dort, wo Popper im zweiten Teil die Et\u00fcde nach einer sonst gleichen Musik wie am Anfang anstatt auf einem Ges auf einem G und mit anderem Material weiterf\u00e4hrt. Dennoch ist f\u00fcr mich das Auswendigspiel ein fundamentaler Teil dieses langen Popper-Projekts, denn auch das muss trainiert sein. Es verl\u00e4ngert nat\u00fcrlich aber den Prozess enorm, denn aus den Noten k\u00f6nnte man das St\u00fcck immer fr\u00fcher gut genug spielen.\u00a0<br>Wie immer ist der beste Tipp f\u00fcr so ein St\u00fcck ausserdem: Langsam \u00fcben. Denn nat\u00fcrlich will man am Ende ein flottes Tempo, aber ohne die grundlegend korrekte Ein\u00fcbung unter Tempo ist der Weg dorthin sehr lang. Dar\u00fcberhinaus w\u00fcrde ich bei dieser Et\u00fcde manche besonders schwierigen Stellen auch ganz gezielt und in verschiedenen rhythmischen Variationen \u00fcben, und dies nicht zu knapp. So kann man manche richtig knifflige Stellen besser \u00abausbeineln\u00bb. Ausserdem steht als Spielanweisung im Notentext \u00abSpiccato\u00bb. Das finde ich grunds\u00e4tzlich okay aber es muss jeder Ton trotzdem klangvoll sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Popper 19 \u00abLohengrin\u00bb Diese Et\u00fcde bezieht die ersten Takte aus einer schwierigen Cellostelle der Wagner-Oper \u00abLohengrin\u00bb und tr\u00e4gt daher diesen \u00dcbernamen. Eine anstrengend zu spielende Et\u00fcde vor allem f\u00fcr die rechte Hand, da man in hohem Tempo sehr viele Saitenwechsel zu bewerkstelligen hat, was das Halten des Bogens mit zunehmender Dauer des St\u00fccks m\u00fchsamer macht. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[20,425],"tags":[197,509,39],"class_list":["post-5050","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-videos","category-videos-the-popper-experience","tag-cello","tag-popper","tag-sebastian-diezig"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5050","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5050"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5050\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5056,"href":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5050\/revisions\/5056"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5050"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5050"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5050"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}