{"id":567,"date":"2013-07-25T22:02:46","date_gmt":"2013-07-25T20:02:46","guid":{"rendered":"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/?p=567"},"modified":"2013-08-30T11:53:26","modified_gmt":"2013-08-30T09:53:26","slug":"presseartikel-der-kopilot-des-solocellisten-freiburger-nachrichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/presseartikel-der-kopilot-des-solocellisten-freiburger-nachrichten\/","title":{"rendered":"Presseartikel: &#8220;Der Kopilot des Solocellisten&#8221; (Freiburger Nachrichten)"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\" cellspacing=\"6\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><strong>Datum:<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\">25.7.2013<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><strong>Medium:<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\">Freiburger Nachrichten<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><strong>Titel:<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\"><b>Der Kopilot des Solocellisten<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><strong>Original:<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\">Ja:\u00a0<a href=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/FN_2013-07-25_SC_03.pdf\">FN_2013-07-25_SC_03<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h2>Der Kopilot des Solocellisten<\/h2>\n<p><strong>Seit er sechs Jahre alt ist, spielt Sebastian Diezig Cello. Seit drei Jahren ist er stellvertretender Solocellist im Luzerner Sinfonieorchester. Warum er sich f\u00fcr die Musik entschieden hat, was ihm seine H\u00e4nde bedeuten und warum er keine reine Solokarriere starten will, hat er den FN erz\u00e4hlt.\u00a0<\/strong><\/p>\n<div>\n<div>\n<p>LUZERN \u00abNeben dem Geh\u00f6r sind die H\u00e4nde das Wichtigste f\u00fcr einen Musiker\u00bb, sagt Sebastian Diezig. Seit 2010 ist der St. Ursner stellvertretender Solocellist im Luzerner Sinfonieorchester. \u00abIch bin sozusagen der Kopilot des Solocellisten\u00bb, erkl\u00e4rt er. Er habe nicht seit jeher den Wunsch gehabt, Musiker zu werden, auch wenn er bereits im Alter von sechs Jah ren begonnen habe, Cellounterricht zu nehmen. \u00abIch h\u00e4tte mir auch vorstellen k\u00f6nnen, Informatiker oder Journalist zu werden. Schliesslich habe ich aber gemerkt, dass meine gr\u00f6sste Begabung in der Musik liegt\u00bb, so der 30-J\u00e4hrige.<\/p>\n<p>Nach langj\u00e4hrigem Unterricht am Konservatorium Freiburg machte Sebastian Diezig \u2013 parallel zur Matura am Kollegium Heilig Kreuz \u2013 das Lehrerdiplom f\u00fcr Cello an der Musikhochschule in Lausanne. \u00abEs war eine anstrengende Zeit\u00bb, sagt er r\u00fcckblickend,\u00a0\u00ababer ich habe gelernt, meine Zeit einzuteilen.\u00bb Nach der Matura begann er ein Studium an der Musikhochschule Basel, wo er das Konzertdiplom und das Solistendiplom erwarb. Letzteres ist das h\u00f6chste Musikzertifikat, das in der Schweiz erreicht werden kann.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><strong>Keine reine Solokarriere<\/strong><\/p>\n<p>Er habe sich nie ernsthaft \u00fcberlegt, eine reine Solokarriere zu starten, sagt Diezig, dessen Frau ebenfalls Musikerin ist. \u00abZum einen ist das Leben als Solist extrem anstrengend.\u00bb Man sei st\u00e4ndig unterwegs und es w\u00e4re sehr schwierig, den Beruf mit Frau und Familie zu vereinen. \u00abZum anderen gibt es viel zu viele, die das wollen.\u00bb<\/p>\n<p>Auch eine Stelle im Orchester zu finden, sei oft nicht einfach. \u00abEs ist nicht immer nur eine Frage von Fleiss und Talent \u2013 ich war auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort\u00bb, sagt Diezig. Dass er jeden Tag \u00fcben\u00a0muss, um sein Niveau zu halten, und kaum in den Urlaub fahren kann, ohne sein Instrument mitzunehmen, st\u00f6rt ihn nicht: \u00abKlar muss ich mich manchmal \u00fcberwinden, aber sobald ich spiele, ist es f\u00fcr mich keine Arbeit mehr.\u00bb<\/p>\n<div>\n<p><strong>Creme f\u00fcr die H\u00e4nde<\/strong><\/p>\n<p>Ebenso selbstverst\u00e4ndlich ist es f\u00fcr ihn, dass er auf seine H\u00e4nde achtgibt. \u00abIch ben\u00fctze Handcreme, trage im Winter immer Handschuhe und passe mit dem K\u00fcchenmesser besonders gut auf\u00bb, sagt Diezig. Gross einschr\u00e4nken m\u00fcsse er sich aber nicht. So f\u00e4hrt er weiterhin Rennvelo, einzig auf die Schlittschuhe hat er sich seit L\u00e4ngerem nicht mehr gewagt: \u00abIch verzichte nicht auf vieles, bin aber bestimmt vorsichtiger als andere: Meine H\u00e4nde sind mein Kapital.\u00bb (Regula Bur)<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Datum: 25.7.2013 Medium: Freiburger Nachrichten Titel: Der Kopilot des Solocellisten Original: Ja:\u00a0FN_2013-07-25_SC_03 \u00a0 Der Kopilot des Solocellisten Seit er sechs Jahre alt ist, spielt Sebastian Diezig Cello. Seit drei Jahren ist er stellvertretender Solocellist im Luzerner Sinfonieorchester. 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