{"id":838,"date":"2013-11-22T15:16:08","date_gmt":"2013-11-22T13:16:08","guid":{"rendered":"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/?p=838"},"modified":"2013-11-22T15:21:57","modified_gmt":"2013-11-22T13:21:57","slug":"sich-konzentrieren-und-nicht-ablenken-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/sich-konzentrieren-und-nicht-ablenken-lassen\/","title":{"rendered":"Sich konzentrieren und nicht ablenken lassen"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_843\" aria-describedby=\"caption-attachment-843\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMG_1655-Arbeitskopie-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-843\" alt=\"Beim Musikmachen ist Konzentration gefragt\" src=\"http:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMG_1655-Arbeitskopie-2-580x448.jpg\" width=\"580\" height=\"448\" srcset=\"https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMG_1655-Arbeitskopie-2-580x448.jpg 580w, https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMG_1655-Arbeitskopie-2-scaled-416x322.jpg 416w, https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMG_1655-Arbeitskopie-2-940x727.jpg 940w, https:\/\/sebastiandiezig.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMG_1655-Arbeitskopie-2-695x537.jpg 695w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-843\" class=\"wp-caption-text\">Beim Musikmachen ist Konzentration gefragt<\/figcaption><\/figure>\n<p>Beim Musizieren im Orchester ist es sehr leicht, viele kleine Fl\u00fcchtigkeitsfehler anzuh\u00e4ufen. Dies ist so, weil man selten ausreichend Zeit hat, richtig gr\u00fcndlich an den gespielten St\u00fccken zu \u00fcben und sie folglich nicht auswendig kann. Man ist deswegen sehr stark von den eigenen Lesef\u00e4higkeiten, den musikalischen Reflexen und der guten Beherrschung des Instrumentes abh\u00e4ngig. Auch auf die Kammermusik kann dies indes zutreffen, da auch dort oft sehr effizient mit der knapp zur Verf\u00fcgung stehenden Zeit umgegangen werden muss. Warum ist es nun aber so, dass es Musiker gibt, die pro Seite oft 1-2 Fehler machen (was ziemlich viel ist) und andere, welche im ganzen Konzert auf h\u00f6chstens 2 kommen?<\/p>\n<p><strong>Konzentration<br \/>\n<\/strong>Weil sich letztere richtig gut konzentrieren k\u00f6nnen. Wenn sie das Podium betreten, schalten sie alle anderen Gedanken ab und denken an gar nichts mehr sondern lenken ihre gesamte Aufmerksamkeit auf die bevorstehende Aufgabe. Der Spruch: &#8220;Wenn du denkst, dass du denkst, dann denkst du nur, dass du denkst&#8221; trifft den Nagel auf den Kopf. Musik spielen hat mit denken nichts zu tun &#8211; wohl aber mit absoluter Konzentration. Und die ist lernbar. Vor allem muss man sie aber gezielt herbeif\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>&#8220;Probenhygiene&#8221; oder sich nicht ablenken lassen<br \/>\n<\/strong>In einer Probe st\u00e4ndig unn\u00f6tige und musikfremde Themen mit dem Pultnachbaren zu besprechen oder zu witzeln, lenkt die Gedanken von der eigentlichen Aufgabe ab. Wird die Musik vom Dirigenten angehalten ist es f\u00fcr mich besser, die Noten vor mir zu studieren und dem Dirigenten zuzuh\u00f6ren.<br \/>\nAndere Ablenkung in Probensituationen: Oft bewegt sich etwas im Zuschauerraum. Sei es ein Manager, der da mal eben in die Probe reinschneit oder ein B\u00fchnentechniker, der seine Arbeit verrichtet und pl\u00f6tzlich im peripheren Blickfeld auftaucht. Das kann sehr ablenken. Dennoch sollte die Aufmerksamkeit stets den Noten und der Musik gelten.<\/p>\n<p><strong>&#8220;Konzerthygiene&#8221;<br \/>\n<\/strong>Auch w\u00e4hrend einem Konzert oder einer Opernauff\u00fchrung ist es besonders leicht, sich ablenken zu lassen, indem man etwa oft ins Publikum schielt, um zu sehen, wer da so sitzt oder w\u00e4hrend der Oper auf die B\u00fchne, um etwas von der Handlung mitzukriegen. Prompt verz\u00e4hlt man sich oder vergisst ein Vorzeichen. Es kann auch sehr ablenken, wenn jemand im Publikum mit Blitz fotografiert oder sich jemand mit einem F\u00e4cher Luft zuwedelt. Auch wenn man solche Situationen nicht \u00e4ndern kann, kann man sich bem\u00fchen, trotzdem die ganze Aufmerksamkeit auf die Musik zu lenken.<\/p>\n<p><strong>Zum Thema Mitmusiker<br \/>\n<\/strong>Mit gewissen Musikern spielt es sich leichter als mit anderen, das ist f\u00fcr mich klar. Es gibt z. B. Musiker, mit denen es leicht ist, weil sie sehr aufmerksam sind und kaum Fehler machen und \u00fcberdies gut vorbereitet sind. Mit anderen ist schwieriger, weil sie (zwar ohne Absicht) mit bestimmten Bewegungsabl\u00e4ufen, welche gerne ein bisschen zu fr\u00fch oder zu sp\u00e4t sind, einen unerfahrenen Musiker recht erfolgreich st\u00f6ren k\u00f6nnen. Oder aber sie spielen gerne mal ein Haar zu fr\u00fch, mal eine Spur zu sp\u00e4t. Oder sie haben eine schlechte Intonation. Das muss man sehr schnell erkennen und dann gezielt ausblenden, um sich auf andere Impulse von anderen massgebenden Stellen zu konzentrieren (eigene Konzentration, Dirigent (wenn er gut ist), eigener Stimmf\u00fchrer oder erste Pulte anderer Register, eigenes Geh\u00f6r, die Erfahrung f\u00fcr das orchesterspezifische Timing etc.)<\/p>\n<p><strong>Private Sorgen&#8230;<br \/>\n<\/strong>&#8230;muss man sich beim Betreten des Konzertpodiums oder des Orchestergrabens f\u00fcr sp\u00e4ter aufheben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Beim Musizieren im Orchester ist es sehr leicht, viele kleine Fl\u00fcchtigkeitsfehler anzuh\u00e4ufen. Dies ist so, weil man selten ausreichend Zeit hat, richtig gr\u00fcndlich an den gespielten St\u00fccken zu \u00fcben und sie folglich nicht auswendig kann. Man ist deswegen sehr stark von den eigenen Lesef\u00e4higkeiten, den musikalischen Reflexen und der guten Beherrschung des Instrumentes abh\u00e4ngig. 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