Als Orchestermusiker fit bleiben

Wenn man eine Vollzeitstelle im Orchester hat, dann ist der Terminkalender automatisch mit Proben, Konzerten und oft auch Konzertreisen zugepflastert. Dazu kommt das Privatleben mit weiteren genauso wichtigen Terminen und Verpflichtungen und schlussendlich bleibt fürs individuelle Üben nur noch wenig Zeit. Ist es in so einer Situation überhaupt möglich, ein hohes Niveau zu halten? Manche würden mit nein antworten. Aber meiner Meinung nach ist es machbar. Letztendlich läuft es darauf hinaus, ob man es wirklich will oder nicht. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

Eines der grössten Probleme des Streichers im Orchester ist, dass er fast immer in einer Gruppe musiziert und sich selber somit nicht wirklich hört. An die Intonation werden in diesem Kontext weniger hohe Ansprüche gestellt und kleinere Fehler in der Bogenführung werden oft von der Gruppe kompensiert. Es kann daher durchaus passieren, dass man sich nach 10 Jahren im Orchester für solistische und kammermusikalische Auftritte nicht mehr fit fühlt, weil man den Klang und die Intonation vernachlässigt hat.

Wie kann man es dennoch schaffen, auf solistischem und kammermusikalischem Niveau zu bleiben?

Jeden Tag üben
Man kann es sich nicht zu oft erlauben, nicht zu üben und zwar aus dem einfachen Grund dass man als Vollzeit-Orchestermusiker so oder so schon wenig zum üben kommt und man sich die Zeit fürs Üben täglich regelrecht zusammenkratzen muss ist. Klar gibt es ab und zu mal einen Tag, an dem man körperlich oder mental einfach zu müde ist oder schlichtweg keine Zeit findet. Solche Tage sollten aber die Ausnahme sein wenn man man Ball bleiben will.

Nicht nur Orchestermaterial üben
Obschon die Orchesterliteratur technisch sehr anspruchsvolle Stücke bereithält, sollte man doch auch eigene Projekte haben. Im Moment arbeite ich mich beispielsweise durch alle Piatti-Capricen durch und gehe erst zur nächsten weiter, wenn ich finde, dass ich mit dem Niveau zufrieden sein kann.

Eigene Konzerte geben
Ich glaube dass es sehr wichtig ist, nicht nur im Orchester zu konzertieren. Idealerweise sucht man sich auch Auftrittsmöglichkeiten als Solist und Kammermusiker. Das sind dann vielleicht nicht immer die lukrativsten Engagements aber für den Künstler im Orchestermusiker ist es sehr wichtig auch ohne die Unterstützung des ganzen Orchesters mit herausfordernden Werken vors Publikum zu treten. Für mich ist es am besten, eine Mischung zu haben: Quartett, Klaviertrio, Solorezitals, Duos (mit Klavier, Violine, Bratsche, etc.) und hin und wieder auch einen Auftritt als Solist mit Orchester. Auf diese Weise ist man gezwungen den Klang zu pflegen, die Intonation ständig zu verbessern, die eigene Technik immer auf Bestniveau zu halten und sich ein solides Nervenkostüm zu bewahren. Es sorgt auch für Abwechslung im Musikeralltag.

Keine schlechten Angewohnheiten im Orchester
Auch oder gerade bei den schweren Stellen sollte man im Orchester nicht davon ausgehen, dass die anderen dann schon geübt haben werden. Immer versuchen, der Gruppe eine Stütze zu sein. Auch bei gesanglichen Stellen sollte man auf den Klang achten. Eine verbreitete “Krankheit” ist, das schöne Legato zu vernachlässigen. In der Gruppe klingt es ok, aber beim solistischen Spielen fehlt dann etwas. Ständig sollte man nach solchen Tendenzen Ausschau halten.

Gute Terminplanung und entsprechende Prioritäten
Wer auf dem Instrument fit bleiben will, muss dies zu einer Top-Priorität im Leben machen. Es ist zugegebenermassen nicht einfach, jeden Tag genügend Zeit fürs Üben freizuschaufeln und andere Sachen sind auch wichtig. Aber wenn fit bleiben auf dem Cello ein wichtiges Ziel ist, dann muss das tägliche Üben eine sehr hohe Priorität haben.

Sich aufnehmen

Das eigene Spiel von aussen wahrzunehmen ist eine riesige Hilfe. Man hört so viele Dinge, die einem sonst entgehen.

Vor der  eigenen Haustüre kehren

Über andere zu lästern ist ein unterhaltsames Hobby. Aber letztendlich kann man wenn man bei sich selber ansetzt die grösseren Erfolge erzielen, weshalb ein Quäntchen Selbstkritik, gefolgt von einer guten Übesession mehr bringt.

Cellooktett FriCelli, v.l.n.r.: Pierre-Bernard Sudan, Justine Pelnena-Chollet (sitzend), Sebastian Diezig, Noëmie Grandjean, Sébastien Breguet, Diane Déglise, Nicolas Jungo & Simon Zeller. Foto: Charly Rappo

8 Celli für Château-d’Oex

Wenn es um Kammermusikgruppen mit nur einem Instrumententypus geht, dann ist das Cello der König, weil dank seinem grossen Tonumfang sowohl Bass-Stimmen, Mittelstimmen als auch Oberstimmen (Melodiestimmen) im Ensemble vorhanden sind. So universell einsetzbar ist kein anderes Instrument, weswegen man im Konzertleben nie ein reines Geigenorchester oder ein Ensemble nur mit Bratschen antrifft. Es würden schlicht die Basstöne fehlen, welche für harmonische Musik von zentraler Bedeutung sind! Ein reines Kontrabass-Ensemble habe ich zwar schon gehört und wenngleich es irgendwie interessant war, brummelte es mir doch zu viel (da fehlten nun die hohen Töne).

Nicht so beim Cello und deshalb sind Cello-Orchester, Cello-Quartette oder Cello-Oktette eine beliebte Sache – sowohl bei Musikern als auch beim Publikum. Bekanntestes Beispiel sind natürlich die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker, welche mit ihrer Klangkultur und Virtuosität weltweit die Zuhörer verzaubern.

Etwas lokaler aktiv (noch?!) sind wir vom Cello-Oktett Fricelli. Zusammen mit meinen Fribourger Cello-Freunden spielen wir am Sonntag, dem 11.10.2015 um 11h im Temple von Château-d’Oex ein interessantes Konzert, das zu besuchen sich lohnt. Besonders schön sind beispielsweise die Piazzolla-Arrangements, aber auch die anderen Stücke sind toll. Offenbar gibt es nach dem Konzert auch einen Aperetif. Vielleicht sieht man sich? Herzliche Grüsse, Sebastian

SONNTAG, 11.OKTOBER 2015
Temple de Château-d’Oex, 11h00

FRICELLI

Cello-Oktett
Pierre-Bernard Sudan, Sebastian Diezig, Justine Pelnena Chollet, Sébastien Bréguet, Nicolas Jungo, Noémie Grandjean, Diane Déglise et Simon Zeller

A. Piazzola: Libertango, La muerte del Angel, Oblivion, Adios Nonino
H. Villa-Lobos: Bachianas Brasilieras I
M. Hostettler: Automnales
J. Rodrigo: Dos Piezas Cabalescas

SFr 25.-
AHV SFr 20.-

Nach dem Konzert auf dem Dorfplatz: Aperetif offeriert von Domaine Genévaz, Grandvaux und Produits Authentiques du Pays-d’Enhaut.

 

Konzertvorschau: Streichquartette von Beethoven und Mendelssohn in Luzern

Das Vector Quartet Luzern mit v.l.n.r. Sebastian Diezig, Denitza Kucera, Reiko Koi und Bernd Haag. Foto: Matthias Lehmann

Das Vector Quartet Luzern mit v.l.n.r. Sebastian Diezig, Denitza Kucera, Reiko Koi und Bernd Haag. Foto: Matthias Lehmann

Für alle Streichquartett-Freunde und Liebhaber von Beethoven und Mendelssohn weise ich auf unser nächstes Konzert in Luzern hin: Beethovens op. 18 Nr. 4 in c-Moll und Mendelssohns op. 44 Nr. 2 in e-moll am Samstag, 13.12.2014 um 19h der International Church, Zähringerstrasse 7, Luzern, gespielt vom Vector Quartett Luzern. Der Erlös des Konzertes wird für einen guten Zweck gespendet.

Beethoven und Mendelssohn: zwei völlig unterschiedliche Genies

Beethoven und Mendelssohn: Auf den ersten Blick ein durch und durch gewöhnliches Programm. Was ich persönlich an so etwas spannend finde ist, dass Beethoven und Mendelssohn zwei völlig unterschiedliche Genies sind. Und wie oft hat man im Alltag schon die Gelegenheit, zwei Genies zu vergleichen? Nun, in den Konzerten der klassischen Musik sehr oft! Im vorliegenden Fall auf der einen Seite Beethoven als ernsten, grüblerischen, bewusst vorgehenden, zwar höchst sensiblen, aber durchaus auch kopflastigen Komponisten. Er startet gerne mit recht kargen und widerborstigen Melodien und das Beeindruckende ist für mich, wie er diese einfachen Bausteine dann zu einer regelrechten Kathedrale zusammenbaut. Typisch für ihn ist aus sehr wenig sehr viel zumachen. Nehmen wir die Ode an die Freude aus der 9. Sinfonie: Spielen sie die Melodie mal auf dem Klavier: Nur Tonleitern! Aber wie er sie harmonisiert und orchestriert klingt sie wie eine Million Dollar. Auf der anderen Seite Mendelssohn, dessen Musik für mich intuitiv und unbeschwert daherkommt. Ihn ordne ich zu den Komponisten des Schlages Mozart, Schubert, Saint-Saëns und Verdi, bei welchen ich immer das Gefühl habe, sie öffneten gleichsam einen Wasserhahn, aus dem dann ein Strom an schönen Melodien unaufhaltsam einfach hinausschiesst, und sie mühelos diesen Strom anzapften und dann dank herrlichen Melodien recht problemlos ein tolles Stück stricken konnten. Ich bewundere sowohl Beethoven als auch Mendelssohn, aber für mich ist offenbar, dass beide Komponisten völlig andere Typen waren. Diese Selbstverständlichkeit, etwas sehr Schwieriges sehr einfach aussehen zu lassen, nämlich das Komponieren eines tollen Streichquartetts, oder einer Sinfonie oder eines Instrumentalkonzerts, ist typisch für einen Mendelssohn. Das Genie, aus einfachstem Material aber eine Kathedrale zu bauen, das ist Beethoven.

Es würde uns vom Vector Quartett freuen, wenn Sie auch den Weg ins Konzert finden! Bis bald, Sebastian Diezig

Wolfgang Amadeus Mozart

Live-Audio-Aufnahmen: Alle sechs Mozart Streichquintette

Letztes Jahr erweiterten wir das Vector Quartett, in welchem ich zusammen mit meinen Orchesterkollegen Denitza Kucera und Reiko Koi (Violinen) sowie Bernd Haag (Bratsche) spiele um den LSO-Solobratschisten Alexander Besa zum Quintett, um sämtliche Mozart-Streichquintette mit zwei Bratschen in Luzern und in Grafenort aufzuführen. Hier nun die Live-Aufnahmen aus der Weinbergli-Kirche in Luzern. Die sechs Werke sind Höhepunkte in Mozarts kammermusikalischem Werk und sind für die Gattung des Streichquintetts mit zwei Bratschen was Haydns Quartette fürs Streichquartett sind und somit: …sehr wichtig :-) Viel Spass beim Hören!

Streichquintette Nr. 2 (c-moll) und Nr. 1 (B-Dur), live in der Weinberglikirche Luzern am 22.11.2013:

 

Streichquintette Nr. 3 (C-Dur) und Nr. 4 (g-moll) live in der Weinberglikirche Luzern am 20.4.2014:

 

Streichquintett Nr. 5 (D-Dur) live in der Weinberglikirche Luzern am 8.6.2014:

 

Streichquintett Nr. 6 (Es-Dur) live in der Weinberglikirche Luzern am 8.6.2014

 

Cellooktett FriCelli, v.l.n.r.: Pierre-Bernard Sudan, Justine Pelnena-Chollet (sitzend), Sebastian Diezig, Noëmie Grandjean, Sébastien Breguet, Diane Déglise, Nicolas Jungo & Simon Zeller. Foto: Charly Rappo

Konzertvorschau: Piazzolla, Villa-Lobos etc. mit dem FriCelli-Cellooktett in Bulle

Am Sonntag, dem 5.10.2014 um 17h in Bulle, Aula du CO de la Gruyère, spielt das Cellooktett FriCelli zum ersten Mal in den Abonnementskonzerten der Stadt Bulle.

Die üblichen Verdächtigen für einen solchen Abend, nämlich die beiden Kompositionen Bachianas Brasileiras Nr. 1 und Nr. 5 aus der Feder des  brasilianischen Komponisten Heitor Villa-Lobos dürfen natürlich nicht fehlen. Für die Bachiana Nr. 5 konnte mit Simone Stock übrigens eine exzellente Sängerin verpflichtet werden. Was mich persönlich auch besonders freut, sind die Piazzolla-Arrengements auf dem Programm. Dass Piazzolla einer der interessantesten und besten Komponisten des 20. Jahrhunderts ist, stellt wohl kaum jemand ernsthaft in Frage. Auch Villa-Lobos hat einen bestimmten Stellenwert in der Musikgeschichte. Hingegen müssen sich die Komponisten Nicolas Bacri und Michel Hostettler, von denen wir auch jeweils eine Komposition spielen werden, erst noch beweisen. Mit Garantie aber ein interessanter Cello-Abend.

Die Mitglieder des Celloensembles sind allesamt irgendwie mit der Stadt Fribourg verbandelt, daher der Name FriCelli. Es spielen mein erster Cellolehrer Pierre-Bernard Sudan, alte Bekannte aus dem Konsi Fribourg (Simon Zeller und Diane Déglise) sowie Cellisten, die gleichzeitig oder ein paar Jahre später am Konsi Fribourg das Cellospiel erlernten: Sébastien Breguet, Nicolas Jungo, Noémie Grandjean sowie Justine Pelnena-Chollet und ich selber.

Beste Grüsse übrigens aus Sao Paulo, wo morgen die Südamerika-Tournee des Luzerner Sinfonieorchesters ihren Abschluss findet. Ich meine, dass es mental eine ideale Vorbereitung auf das brasilianisch-argentinisch-angehauchte Konzertprogramm für Bulle war, zumal die anderen Stationen der Tournee Buenos Aires, Rio de Janeiro und Montevideo waren! Okay, Montevideo ist in Uruguay… :-)

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Noch mehr Tipps fürs Celloüben

Vier Tipps, die zwar ein bisschen Zeit kosten, aber sehr viel bringen.

1. Übe auch die Pausentakte

Im Konzert oder in der Probe passierte es mir hin und wieder, dass ich mich in den Pausen verzählte oder bei einem Einsatz nicht ganz sicher war. Falls dir das auch passiert, versuche mal, beim Üben die Pausentakte nicht einfach zu überspringen, sondern durchzuzählen. Glaube mir, das ist gut investierte Zeit!

2. Übe auch die langen Töne

Mit langen Tönen verhält es sich wie mit Pausentakten: Kürzt man sie ab, so kann es passieren, dass man genau dort in Proben und Konzerten Fehler macht. Diese vermeintlich einfachen Stellen entpuppen sich dann als Fallen. Beim Üben also auch die Töne üben, welche einen oder mehrere Takte dauern, indem man sie in der vollen Länge spielt.

3. Übe im richtigen Tempo

Manchmal denkt man, dass man Zeit sparen kann, wenn man langsame Sätze und einfache Stellen in einem deutlich schnelleren Tempo spielt. Im Konzert merkt man dann aber oft, dass gerade langsame Sätze und einfache Stellen verunsichernd wirken können. Auch geht es in solchen Stellen darum, die richtigen Artikulationen, Klangfarben, Phrasierungen und Dynamiken zu spielen. Will man im Konzert sicher sein, muss man diese Stellen beim Üben mindestens im korrekten Tempo spielen und nicht einfach darüber hinwegeilen.

4. Übe das ganze Stück

Oft sieht man Stellen, die so einfach sind, dass man sie fast nicht üben will. Das Gefährliche daran ist, dass man erstens wie vorher erwähnt dann im Konzert genau in diesen Stellen unsicher ist und zweitens bei dieser Art zu üben nicht selten auch Stellen übersieht, die man sehr wohl üben müsste. Es zahlt sich aus, das ganze Stück zu üben.

Die "Blitzingen Classic Connection" mit Paula Novoa, Silvia Nowak, Bernard Maillard und S.D.

Klassische Musik für St. Ursen 2014! Freitag, 27.6.2014, 20h in der Kirche

Nach dem erfolgreichen Debütkonzert im letzten Sommer spielt die „Blitzingen Classic Connection“ erneut in St. Ursen. Das Ziel ist die Bereicherung des Kulturangebotes in St. Ursen FR mit einer kleinen Prise klassischer Musik. Kommen Sie zahlreich, es lohnt sich! Eintritt ist frei, Kollekte zur Deckung der Unkosten am Ausgang.

Erleben Sie das abwechslungsreiche und nicht alltägliche Musikprogramm live:

  • Schönste Opernarien aus Mozarts „Don Giovanni“ & „Figaro“, Glucks „Iphigenie“ und Händels „Rodelinde“ in kammermusikalischen Arrangements.
  • Vivaldi Sonata in G-Dur für Violine und basso continuo
  • Quantz Triosonate in C-Dur für Blockflöte, Violine und Cello
  • Haydn Zigeuner-Trio für Violine, Cello und Cembalo
  • 2 Sätze aus Johann-Sebastian Bachs erster Cellosuite in G-Dur

Es singen und spielen für Sie:
Bernard Maillard, Tenor
Paula Novoa Diezig, Violinistin
Silvia Nowak, Cembalistin/Blockflötistin
Sebastian Diezig, Cellist

Das Konzert ist auch eine kleine Family-Affair mit besonderem Bezug zu St. Ursen: Silvia Nowak ist die Tante von Sebastian Diezig, welcher der Ehemann von Paula Novoa ist. Ausserdem lebt Silvia Nowak mit ihrer Familie seit 25 Jahren in St. Ursen FR und Sebastian ist dort aufgewachsen.

Das Vector Quartet Luzern mit v.l.n.r. Sebastian Diezig, Denitza Kucera, Reiko Koi und Bernd Haag. Foto: Matthias Lehmann

Mozart Streichquintette 3/3 in Luzern (8.6.14) und Grafenort (9.6.14)

Am Sonntag, 8. Juni 2014 um 18h in Luzern in der Kirche Weinbergli und am Montag, 9. Juni um 11h in Grafenort im Herrenhaus wird der Zyklus mit sämtlichen Streichquintetten Mozarts seinen Abschluss finden. Es musizieren erneut das Vector Quartett Luzern mit Denitza Kucera und Reiko Koi (Violinen), Bernd Haag (Bratsche) und Sebastian Diezig (Cello), erweitert zum Quintett durch den Solobratscher des Luzerner Sinfonieorchesters Alexander Besa. Auf dem Programm stehen die Quintette Nr. 5 und 6 von Mozart. Der Eintritt in Luzern ist frei, am Ausgang wird jedoch eine Kollekte zur Deckung der Unkosten erbeten. In Grafenort kostet der Eintritt SFr 45.- (für Förderkreis Mitglieder SFr 40.-). Wir freuen uns auf euer Dabeisein.

Video: Franz Schubert Klaviertrio B-Dur D898 Live-Aufnahme

Aufnahme des Konzertes vom 23.3.2014 im Foyer des Luzerner Theaters.

Christina Gallati, Violine
Sebastian Diezig, Cello
Paul Suits, Klavier

Das grosse B-Dur-Trio Franz Schuberts ist eines der wichtigsten Werke für Klaviertrio. Alle Instrumente sind gleich wichtig und übernehmen sowohl solistische als auch begleitende Funktionen. Das zum Teil sehr heikel zu spielende Werk deckt ein riesiges emotionales und klangliches Spektrum ab. Ein Highlight sicherlich der besonders schöne langsame Satz.

Video: Franz Schubert: Klaviertrio “Sonate” D28 Live-Aufnahme

Aufnahme des Konzertes vom 23.3.2014 im Foyer des Luzerner Theaters.

Christina Gallati, Violine
Sebastian Diezig, Cello
Paul Suits, Klavier

Dieser frühe Schubert ist in seiner Frische und Unbeschwertheit ein sehr angenehmes Stück zum Hören und Spielen.